Haben Sie z. B. mehr als 8.000 € auf Bankkonten?

Noch immer laufen die Verhandlungen, Griechenland und die EU ringen um einen Entschluss. Was aber bedeutet das Ganze für uns – egal, welche Kompromisse gefunden werden? Wie sieht es in Griechenland aus und könnte davon nicht auch bei uns einiges Wirklichkeit werden??

Nach Presseberichten ist es geplant, Vermögen von Kunden auf griechischen Banken, welches 8.000 €  überschreitet, anteilig für die Rettung dieser Banken einzusetzen. Es heißt, dass wohl ca. 30%  des Geldes über 8.000 € eingezogen werden sollen, um so den Banken Liquidität für das Überleben zur erhalten. 

Aktuell berichtet..

Ohne neues Rettungsprogramm besteht die akute Gefahr, dass Banken die nächsten Wochen nicht überleben und dann wären sogar die gesamten Rücklagen der Sparer auf den Konten in Gefahr.

Insofern wäre die teilweise Enteignung noch die bessere Variante für die Kleinanleger!

Neben der Reduzierung der täglichen Auslieferungssumme von 50 € Bargeld wurden inzwischen auch die Zugänge zu den Banken-Safes gesperrt. Hier wird auf neue Regelungen seitens der griechischen Regierung gewartet.

Wahrscheinlich wird Griechenland eine Parallelwährung einführen müssen, um dem Handel/der Wirtschaft und damit den Menschen ein Überleben zu ermöglichen.

Ein Transfer von Euro-Beträgen ins Ausland ist stark eingeschränkt.

 


Und die Einlagensicherung??

Bisher ist man davon ausgegangen, dass Guthaben bis zu 100.000 € im Bereich der EU geschützt sind. So war es auch in Zypern: dort erfolgte erst für Vermögen ab 100.000€ ein Schnitt von 40%.

Weiteren Zeitungsberichten nach ist ohne neues Rettungsprogramm für Griechenland sogar damit zu rechnen, dass Bankkunden Ihr gesamtes Geld auf Giro-, Festgeldkonten und sonstige Bankeinlagen verlieren, weil ein griechisches Bankensterben droht!

Eine europäische Einlagensicherung ist zwar geplant, aber momentan müsste noch Griechenland allein die Sicherheit der Spareinlagen garantieren – was es nicht mehr kann.

Also bleibt dem Land und deren Banken wahrscheinlich kein anderer Ausweg, als den Bürgern die Last für die Banken-Erhaltung mit aufzutragen.

Ein Beispiel mehr das zeigt, wie sicher staatliche Garantien/Zusagen sind:

Lohnt sich Geld-Sparen noch???

Lohnt sich Geld-Sparen noch???

Sofern sich die Rahmenbedingungen dramatisch ändern, können die gesetzlichen Regelungen schnell angepasst werden, auch hier bei uns in Deutschland!

Einen rechtlichen Anspruch auf die Einlagensicherung haben Sie nicht, Sie können also niemals das gegebene Versprechen von sicheren 100.000€ einklagen.

Schon bei den neuen gesetzlichen Anpassungsregelungen für Lebens- und Rentenversicherungen zahlen Sie und die vielen anderen Sparer drauf – der Hintergrund: damit nicht alles verloren geht…


Was tun?

Wie sieht es aus um uns herum?

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble versicherte zwar gegenüber der Bild-Zeitung, dass eine Ansteckungsgefahr von eventuell sterbenden griechischen Banken vergleichsweise gering sei, aber was heißt das genau??

In China will man vorläufig die Börsengänge komplett untersagen – in den vergangenen Wochen gab es hier massive Kurseinbrüche, man spricht von Crash-Gefahr.

Wussten Sie, dass in der Ukraine in den vergangenen Monaten 46 Banken  Bankrott anmelden mussten?

Spanien und Italien heben die Köpfe und wollen Griechenland nacheifern.

Nachdem in Italien und Frankreich die Bezahlung mit Bargeld auf 1.000 € beschränkt wurde, ist nun von einem Vorstoß des Finanzministers aus NRW zu hören: er schlägt eine Bargeldbeschränkung auf 2.000 bis 3.000 € vor…

Und dass immer mehr Flüchtlinge aus den ärmsten Regionen zu uns kommen wollen, hat auch seine Gründe. 

Ich hoffe, dass DER große Crash nicht eintritt. Momentan werden wir hier in Deutschland nicht sofort die Auswirkungen der abzuschreibenden Milliarden zu spüren bekommen.

Aber:

wir sollten genau hinsehen auf das, was bei instabilen Verhältnissen – wie jetzt in Griechenland – passiert. Dann sind Versprechungen nichts mehr wert, über Nacht werden Banken geschlossen, Ihr Zugriff auf Ihre Rücklagen verhindert oder zumindest stark reduziert.

 

 

Fazit: 

Belassen Sie nur die notwendige Beträge bei Ihren Banken und suchen Sie ansonsten nach Alternativen, um mögliche Verluste gering zu halten! Meine Empfehlung sind reale, also vorhandene Dinge kaufen, die einen Wert in sich besitzen und behalten: so z. B.

  • Edelmetalle,

  • Rohstoffe,

  • Immobilien und

  • Aktien und andere Sachwerte.

 

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